Wie bereitet man Kinder gesund auf ihre digitale Zukunft vor? Mit der neuen Workshop-Reihe „Mein 1. Handy“ verbindet das INNERversum Medienbildung mit intensiver Innenwelt-Arbeit. Der erste Termin zeigte: Sicherheit im Netz beginnt bei der Stärke im echten Leben.
Das Fundament: Das analoge Ich
Bevor die Reise in die digitale Welt startete, stand das „analoge Ich“ im Mittelpunkt. Die Kinder ergründeten ihre persönlichen Stärken und hielten fest, was sie in der realen Welt glücklich macht. Dieser Fokus auf die eigene Innenwelt bildet die Basis, um sich später sicher und selbstbestimmt im Netz zu bewegen.


Emotionen als Kompass
Im Workshop verknüpften wir das Wissen über Gefühle direkt mit der Mediennutzung. Warum ist Wut wichtig? Was löst Angst aus? Die Kinder reflektierten, wie sie sich in digitalen Situationen fühlen und wo die Grenze zwischen Vergnügen und Überforderung liegt. Ziel ist ein gesunder Mittelweg, der weder Angst schürt noch eine künstliche Euphorie erzeugt.

Analoges Spiel mit digitalem Fokus
Trotz des Themas arbeiteten wir rein analog, spielerisch und kreativ. Beim „Emotionenlaufspiel“ versetzten sich die Kinder in verschiedene Alltagsszenarien. Dabei kristallisierte sich eine berührende Erkenntnis heraus: Die wertvollsten Momente erleben Kinder dann, wenn die Technik Pause hat.
Ein gemeinsames Brettspiel ohne Handy in Reichweite sorgt für das Gefühl, geliebt und gesehen zu werden. Wenn jedoch das Smartphone unterbricht, schwindet diese Verbundenheit. Diese kindliche Klarheit über den Einfluss von Medien auf Beziehungen hinterließ einen starken Eindruck.
Ausblick: Intuition und Sicherheit
Nach diesem starken analogen Start widmet sich der zweite Termin der Sicherheit. Es geht darum, die eigene Intuition zu stärken, um in möglicherweise gefährlichen Situationen im Internet rechtzeitig und richtig zu reagieren.



